Am ersten “Sommertag” fand heute der Radmarathon rund um den Steppensee in Österreich und Ungarn statt. Wie vermutet war nur nach ein paar hundert Metern ein kurzer “Anstieg” (ca. 100hm) zu bewältigen. In weiterer Folge wurde solange Vollgas gefahren, bis der Anschluss an die 1. Gruppe geschafft war.
Der Rest der 125km (praktisch ohne hm) war volle Aufmerksamkeit angebracht. Ich habe mich dabei zumeist im Feld, nur kurz an der Spitze aufgehalten (Lutscher halt). In bester Bikermanier habe ich 2x eine Verkehrsinsel (begrünt) befahren, weil einfach in einer Gruppe mit 100 Leuten nicht immer Zeit für Handzeichen ist und Hindernisse teilweise sehr plötzlich auftauchen.
Gegen Ende wollten dann alle 100 links nach vorne. Das war überraschenderweise nicht möglich und so lag mein Hauptaugenmerk auf einer sturzfreien Zielankunft. – Nach 3:00 Stunden war diese Aufgabe mit einem Schnitt von über 40 km/h auch erledigt.
Abschliessend bleibt festzuhalten, dass ich nie mehr so ein Rennen bestreiten werde, weil die dauernde Aufmerksamkeit keinen Spaß macht. Mit zumindest 1-2 veritablen Anstiegen würde sich das ganze Feld besser aufsplittern und in kleinere Grupen zerfallen, was die ganze Sache übersichtlicher und weniger gefährlich machen würde. – Folge: Ich werde in Zukunft lieber bei Radmarathons mit mehr Höhenmetern starten.
LG – Mike
Hallo Mike, gratuliere zur sturzfreien Zielankunft mit einem Mörder-Schnitt. Das Rennen hört sich in der Tat sehr stressig an, da sind sogar mir Hügel und Berge lieber damit das Feld zerissen wird!
Hört sich nicht sehr attraktiv an. Trotzdem schön das Du dabei warst. Hast damit einigen von uns wahrscheinlich diese Erfahrung erspart.
Danke