Der Titel spricht an sich schon für sich. Ester & Jürgen hatten die grandiose Idee, an dem Samstag an welchem in der Wachau die Sonnenwende gefeiert wird, mit dem Bike von Melk über den Jauerling nach Spitz zu reisen um dem Wachau-Tourismusspektakel schlechthin bei zu wohnen. Nachdem leider der Rest des Clubs verhindert war, machten wir uns mit Scheinwerfern ausgestattet am Donauradweg auf den Weg nach Willendorf. Von dort zweigten wir gegen 19.30 Uhr zum Jauerling ab.
Nachdem sich die Auffahrt als extrem steil erwies und wir kurz vor 21 Uhr fast schon die Aussichtswarte am Jauerling erreicht hatten spürte ich plötzlich ein leichtes Klemmen meines Antriebs. Es folgte ein sanfter, gefühlvoller aber bestimmter Tritt in die Pedale meines Enduros, diesem wiederum folgte ein lautes Krachen am Ausfallende.
Fazit: Ein Ast hat sich brav in meinem hinteren Laufrad verfangen und mir das Schaltauge abgerissen.
Verzweifelte Reparaturversuche scheiterten an einem fehlenden Kettenschloss.
Somit machten wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Rückweg und konnten bei der anschließenden Asphaltabfahrt nur noch von der Befahrung des Spitz-Downhills im Scheinwerferlicht und von Feuerwerksgetose erhellten Wäldern träumen.
Kurz vor 23 Uhr erreichten wir schiebend den Ausgangspunkt Melk und hörten in der nahen Ferne die letzten Sprengkörper des gigantischen Feuerwerks-Spektakels verhallen.
Fotos von der kuriosen Tour
Der Slopesyle-Contest in Saalbach-Hinterglemm stand heuer unter einem besonders guten Stern.
Petra, Herbstl, Ester und Jürgen machten sich im Juni auf den Weg, mit ihren Bikes den Dunkelsteinerwald zu erkunden. Von Melk aus ging es zuerst einige Kilometer am Donauradweg nach Schönbühel. Von dort zweigten sie zur Asphaltauffahrt richtung Gerolding ab. Teilweise wild verwachsene Wanderwege führten zu einem tricky Downhill nach Aggsbach. Wieder an der Donau angelangt kurbelte die kleine Gruppe über breite Forststraßen retour nach Gerolding, von wo ein flowiger Downhill wieder nach Schönbühel führte.
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