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Zur Sonnenwende in der Wachau über den Jauerling

Der Titel spricht an sich schon für sich. Ester & Jürgen hatten die grandiose Idee, an dem Samstag an welchem in der Wachau die Sonnenwende gefeiert wird, mit dem Bike von Melk über den Jauerling nach Spitz zu reisen um dem Wachau-Tourismusspektakel schlechthin bei zu wohnen. Nachdem leider der Rest des Clubs verhindert war, machten wir uns mit Scheinwerfern ausgestattet am Donauradweg auf den Weg nach Willendorf. Von dort zweigten wir gegen 19.30 Uhr zum Jauerling ab.

Nachdem sich die Auffahrt als extrem steil erwies und wir kurz vor 21 Uhr fast schon die Aussichtswarte am Jauerling erreicht hatten spürte ich plötzlich ein leichtes Klemmen meines Antriebs. Es folgte ein sanfter, gefühlvoller aber bestimmter Tritt in die Pedale meines Enduros, diesem wiederum folgte ein lautes Krachen am Ausfallende.

Fazit: Ein Ast hat sich brav in meinem hinteren Laufrad verfangen und mir das Schaltauge abgerissen.
Verzweifelte Reparaturversuche scheiterten an einem fehlenden Kettenschloss.

Somit machten wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Rückweg und konnten bei der anschließenden Asphaltabfahrt nur noch von der Befahrung des Spitz-Downhills im Scheinwerferlicht und von Feuerwerksgetose erhellten Wäldern träumen.

Kurz vor 23 Uhr erreichten wir schiebend den Ausgangspunkt Melk und hörten in der nahen Ferne die letzten Sprengkörper des gigantischen Feuerwerks-Spektakels verhallen.

Fotos von der kuriosen Tour

Slopestyle Saalbach-Hinterglemm

Der Slopesyle-Contest in Saalbach-Hinterglemm stand heuer unter einem besonders guten Stern.
Trotz der Umbauarbeitenam alten Contest-Hang , oder eben gerade deswegen, und dem daraus resultierenden neuen Austragungsplatz und der Verlegung der After-Contest-Party in den Tanzhimmel mitten in das Ortszentrum rockte der diesjährige 3. Adidas Slopestyle-Contest gewaltig. Auf dem etwas flacheren Hang und dem flüssiger gebautem Track zeigten die Pro’s wo in der Freeride-Szene zur Zeit der Hammer hängt. Fette Drops kombiniert mit stylishen Tricks wurden minutiös durch noch heftigere Sprünge, Lines und Tricks getoppt.

Zu erwähnen sei unter anderem die Wahnsinns Airtime der Rider über die Gondel gleich zu beginn des Kurses, der 360-Drop Darren Berrecloth’s vom “Yeti” oder die einem nach dem anderen perfekt gezogenen Frontflips von Lane Mc Dermott.

Den Slopstyle-Contest konnte dank dem etwas umstrittenen Punkte-System letztendlich Darren Berrecloth vor Paul Basagiotia und Carlo Dieckmann für sich entscheiden.

Den Goaßking am Tag davor gewann heuer Niels Windfelt dank seiner atemberaubenden “Supermal Tailwhips”. Dieser darf sich nun über sein neues Haustier, die Goaß “Niels” freuen.

Die tägliche After-Contest-Party ließ keine Kehle trocken. Aufgrund der unbeschreiblichen Szenen, welche sich in diesen Nächten im Tanzhimmel abgespielt haben, empfehlen wir den Termin des nächsten Slopestyle-Contests in Saalbach-Hinterglemm ganz fett im Kalender anzustreichen und vor Ort selbst zu rocken.

Fotos zum Event
Adidas Slopestyle

Tour im Dunkelsteinerwald

Petra, Herbstl, Ester und Jürgen machten sich im Juni auf den Weg, mit ihren Bikes den Dunkelsteinerwald zu erkunden. Von Melk aus ging es zuerst einige Kilometer am Donauradweg nach Schönbühel. Von dort zweigten sie zur Asphaltauffahrt richtung Gerolding ab. Teilweise wild verwachsene Wanderwege führten zu einem tricky Downhill nach Aggsbach. Wieder an der Donau angelangt kurbelte die kleine Gruppe über breite Forststraßen retour nach Gerolding, von wo ein flowiger Downhill wieder nach Schönbühel führte.
Die Rückfahrt nach Melk wurde auf märchenhaften Wald- und Wiesenwegen in Angriff genommen und endete nach der Abahrt über den Donautrail nach ca. 30 km wieder am Ausgangspunkt.

Fotos zur Tour

Glockner-Tour mit dem Mountainbike


Gestern sind Winni und Mike ein paar Höhenmeter am Glockner gefahren um das schöne Wetter auszunützen. Auf der Suche nach neuen tourenmäßigen Herausforderungen haben wir zu späterer Stunde vor einigen Monaten beschlossen, den Glockner wieder mal zu befahren – aber diesmal von Heiligenblut. Da aber der kürzeste Weg von St.Pölten nach Heilienblut über den Glockner führt, entstand die Idee, an einem Tag von Fusch über das Fuscher Törl und das Hochtor nach Heiligenblut und dieselbe Strecke wieder retour zu fahren.
In den vergangenen Monaten machten sich Zweifel breit, ob man sich das wirklich antun muss, aber nach der 4-Tagestour in der Steiermark vor 3 Wochen stand fest, dass es am 8. Juli soweit ist.
Obwohl die Wettervoraussichten nicht besonders rosig (eigentlich beschissen, aber das kann man so im Forum ja nicht schreiben) waren, mussten wir am Vorabend noch ein wenig Mut auftreiben (war aber problemlos erhältlich – in 0,33 oder 0,5 Liter Gläsern). Gestartet wurde nach ausgiebigem Frühstück um 7:30 Uhr in Fusch (800m). Die paar km bis zur Mautstation Ferleiten wurden zum Aufwärmen genutzt und dann ging

14. Tour – Hainfelder Kirchenberg

Zur Abschlusstour vor unserer Sommerpause am 24. Juni, fanden sich 3 Mitglieder ein. Bei sommerlichen 32 Grad fuhren wir auf dem Traisental- und anschließend auf dem Gölsentalradweg dem Hainfelder Kirchenberg entgegen. Niemand konnte es an diesem Tag mit Isabella aufnehmen, die gestärkt durch 8 Tagestouren am Gardasee, einen beachtlichen Vorsprung zur neuen Hütte herausfahren konnte. Die anstrengenden Steilstücke schienen ihr nichts auszumachen. Günter und Katja ließen sich etwas mehr Zeit und anschließend genossen wir zusammen die nette Atmosphäre und die tolle Aussicht der Hütte.
Auf Singeltrails und über Kuhfladen fuhren wir Richtung Hainfelder Kirche und dann den gleichen Weg nach St. Pölten zurück.

Ich freue mich schon wieder auf regelmäßige, gemeinsame Ausfahrten im Herbst und wünsche euch einen schönen Tourensommer!! Freut euch auf – Unterberg, Weinsteintour, Gaißbühel, Reisalpe, Tirolerkogel, …