Tour in Bayern

Meine sportliche Abendaktivität bei meinem Aufenthalt in München hab ich diesmal ins Gebiet um Garmisch verlegt.
Start der Tour war in Kochel am See, von dort hab ich die alte Kesselbergstrasse Richtung Urfeld genommen, das kann man sich aber ersparen – ist nur Downhill empfehlenswert – und die Asphaltstrasse rauf kurbeln. Nach einem Abzweig folgt der Schotteranstieg zun Herzogstand, der ist teilweise recht knackig, Steigungsprozente von 18% in Kombination mit losem Schotter fordern etwas Schmalz in den Wadeln. Als Entschädigung gibt’s aber traumhafte Ausblicke auf den Kochelsee. Nach Erreichen einer Alm hat man den Berggasthof für die letzten Höhenmetern als Motivation schon immer direkt im Blickfeld. Vom Berggasthof auf 1575m erklimmt man noch einige wenige Höhenmeter um dann den imposanten Tiefblick auf den Walchensee auf der anderen Bergseite geniessen zu können. Mein Fazit: Eine Traumtour die auch nach Feierabend ein Grinsen ins Gesicht zaubert!

Höttinger Alm – auch sehr schön

Zum Abschluss meiner Innsbruck-Woche bin ich noch auf die Höttinger-Alm (1487 m) geradelt, Auffahrt wieder über Schotter- und Forstwege, keine Schwierigkeiten, humane Steigungsprozente zw. 6 und 14%, Genuss pur also. Auf der Alm gibt’ s allerlei Schmankerl, diesmal gab es sogar Nepalesische Gerichte gekocht von Kipa Sherpa. Der Ausblick von der Alm auf Tirols Hauptstadt, den Patscherkofel und die Gipfel der Nordkette ist traumhaft.

Patscherkofel bezwungen

Den Anstieg auf den 2246m hohen Patscherkofel bin ich von Igls aus gefahren. Es geht zuerst Richtung Patsch und dann auf teils recht knackigen Forststrassen vorbei an der Patscher Alm, der Hochmahd Alm zum Patscherkofel Schutzhaus auf 1964m. Der Schlußanstieg zum Sender hinauf ist dann moderater bei 8-10% Steigung. Der Ausblick hinunter auf Innsbruck und die umliegende Bergwelt ist atemberaubend und entschädigt für die 1300 Höhenmeter Uphill Schinderei.
Auch sehr fein war die Tour auf die Bodensteinalm die von Innsbruck aus über die Hungerburg auf teils recht steilen Schotterwegen hinauf in die Nordkette führt. Die Energie die bei den gut 1000 Höhenmeter herauf verbrannt wurde kann dann in der Bodensteinalm-Hütte mit Tiroler Schmankerl’n wieder aufgefüllt werden.

Isartrails, blauer Dunst, NÖ-Dosenbier & Wellenreiten in Minga?

Wer dabei war weis was mit der Überschrift gemeint ist und wird dieses Pfingstwochenende noch sicher recht lange in bester Erinnerung behalten.

Hier geht’s zum Video by Harald Winkler

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9 Biker, 4 Patschn und 1x Röngten

Bei heissem Juniwetter starteten heute Isabella, Christian, Nicole, Herbstl, Andi, Günther, Lukas, Thomas und Gerhard um 9 oder auch um 10 Uhr ab Krainerhütte Richtung Lindkogel.

Die ersten Höhenmeter waren schnell vernichtet und schon waren wir mitten im genialen Downhill am Raiffeisentrail. So sehr sich Nicole und Herbstl bergauf plagten, so sehr fegten sie mit ihren massiven Freeridern (tlw mit Motorradgabeln) die anspruchsvollen Trails runter. Aber auch mit Hardtail kann man schnell sein, wie uns unser Gast im 2RC-Trikot zeigte…

Nach einer grandiosen Brotzeit auf der Terrasse der Harzberghütte (ob Schaf- oder Ziegenkäse, lecker wars allemal) gings gut gefüllt wieder auf bzw. abwärts.

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