Kurzfristig entschieden sich Roland und Florian, beim MTB Snowdualrennen in Gasselsdorf am 26. Februar an den Start zu gehen. Sie belegten in der Funclass die Plätze 9 und 10, wobei dies ihre erste Teilnahme an einem Dualrennen überhaupt war.
Im Folgenden gibt es wieder einen kurzen Rennbericht von unserem Fuxl mit gewohnt hohem Unterhaltungswert. Neues Jahr, neue Saison, neues Rennen, altes Rennwetter! Bei der Abreise in St.Pölten gab es den obligatorischen Wolkenbruch mit Regen, Hagel und Schneefall, also allem was man eh schon von der letzten Saison gewohnt war.
Diesmal wurde ich von Flo begleitet. Ein ganz ausgezeichneter Beifahrer. Stubenrein, stinkt nicht und hat einen sehr guten Musikgeschmack.
Auf jeden Fall hats in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder 5cm Schnee runter gschmissen. Somit optimale Bedingungen für einen Snow Dual.
Das Rennen selbst wurde dann voll und ganz von Flo und mir dominiert und im Finallauf fuhren wir dann ex equo durchs Ziel und hatten somit beide den ersten Platz!
Tja zumindest in unseren Träumen geschah das Ganze so. Die Realität sah leider ganz anders aus. Also wir kamen dort im Konvoi mit Joga an und am Anfang an war das Ganze recht kaotisch. Wenn man dort jemanden von den Veranstaltern fragte wo man sich anmelden könnte kam mal die Meldung:”Nur kaaaannnn Stress! Vor Mittogs tuat sie do amoi goar nix.”
Na gut! Dann halt nicht. Auf der Ausschreibung stand ab 9 Uhr freies Training. wir packten also unsere Bikes aus und schoben mal hoch auf die Strecke die noch freigeschaufelt wurde.
Nach 2 Abfahrten wurde erstens klar dass die Piste noch verdammt tief wird und zweitens dass mit NBX reifen nix zum reißen is.
Also zurück zum Auto und die MUD’s aufgezogen/geprügelt/geschlagen. Bis die montiert waren war die Piste auch schon freigeschaufelt und die Temperaturen stiegen munter weiter in die Plusgrade.
Zwischendurch wurde immer wieder mal die Startanlage mit der Flex umgebaut modifiziert und ins laufen gebracht. Mit jeder Abfahrt wurde die Strecke anstrengender und tiefer und irgendwann war der Punkt erreicht wo man zu Fuß eindeutig schneller war als mitn Radl.
Am Nachmittag gabs dann auch ne Anmeldung und von dieser musste man dann auch direkt rauf zur Qualifikation. Bei der Quali gings dann rund. Vom Start weg den etwa 8m hohen Starthügel runter und über den ersten Table. Den aber die schätzomativ 6m nicht ganz überspringen sondern eher an Meter kürzer hupfen da sich nach dem Table schon ne böse Lacke gebildet hat.
Dann der erste Anlieger. Man konnte alles komplett ohne bremsen fahren und musste selbst in der ersten Kurve voll kurbeln. Also durch den Anlieger und dann der erste Bergaufmuggel. Schon mächtig zach. Runter und den nächsten Hügel rauf und dann kam auch schon die böse zweite Kurve und gleich danach ein ganz böser Hügel.
den hab ich in der Quali nicht durchtreten. Ich hatte zwar Mudberereifung aber “Slickschuchal” an.
Also versuchte ich verkrampft irgendwie mein Radl da hochzuwuchten und versuch in bester “Frosch sucht Halt auf Eisplatte-Manier” irgendwie da hoch zukommen.
Dann gings runter in ne Kompression und dann wieder einige Meter steil bergauf und ich stieg wieder ab. Selbes Spielchen nochmal. Selbst die lautstarken Anfeuerungsversuche von Tom haben nix geholfen. Ich war einfach zu langsam.
Mit einer Zeit von über einer Minute auf einer Strecke von vielleicht 200 Meter war ich zu langsam und fiel ganz einfach durch das Raster auf das man sich nach langem hin und her letztendlich geeinigt hat.
Flo gings nicht wirklich besser. Auch er viel durch.
Auch wenn das Wetter und somit die Strecke nicht ideal waren, so wars doch a riesen Gaudi und ich glaub ich werd heuer auch die Sommerrennen in Gasselsdorf mitfahren.
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